Den Wunsch nach einer zusätzlichen Fahrt morgens zwischen Hamburg und Flensburg (siehe Eintrag vom 11.01.2010) können wir derzeit leider nicht erfüllen. Die damit verbundenen Kosten sind momentan nicht finanzierbar. Wir berücksichtigen diesen Wunsch aber bei den Anforderungen an den neuen Verkehrsvertrag für das “Netz Mitte”, zu dem auch die Strecke Hamburg – Flensburg gehört. Dieser Vertrag wird für 2014 neu ausgeschrieben.

Der "Umsteiger" am Kieler Hauptbahnhof.
Am 18.02. wurde die Kieler Servicezentrale “Umsteiger” direkt am Bahnhof offiziell eröffnet. Die Servicezentrale bietet Informationen zur Mobilität ohne eigenes Auto. Kunden können sich über Rad- und Fußwege, das ÖPNV-Angebot aber auch über CarSharing-Angebote informieren. Detaillierte Informationen und Fotos finden Sie unter http://www.kiel.de/umsteiger/.
Seit Anfang Januar 2010 bietet die ”Brücke Schleswig-Holstein” in der Fahrradstation im “Umsteiger” Kieler Fahrradfahrer ihren Service an. Dazu gehören bewachte Fahrradstellplätze, Fahrradverleih und Reparaturarbeiten. Das Angebot wurde trotz des winterlichen Wetters bereits von vielen Fahrradfahrern angenommen.
Darüber hinaus finde ich die bauliche Gestaltung des “Umsteigers” sehr gelungen.
Liebe Besucher des Streckenblogs der Strecke Kiel-Lübeck,
ich habe mich sehr über die ausführlichen und oft mit fundierter Sachkenntnis geführten Diskussionen insbesondere zur Qualität der zwischen Kiel und Lübeck eingesetzten LINT-Triebwagen gefreut. Um die Qualität dieses Blogs zu sichern, möchte ich aber daran appellieren, bei Kommentaren eine gewisse Sorgfalt walten zu lassen und nicht ein und denselben Sachverhalt, wie gerade geschehen, in mehreren Kommentaren unterzubringen, bzw. bereits gesendete Informationen zu wiederholen. Das Lesen des Blogs wird dadurch unnötig erschwert, da beispielsweise jeder Kommentar an der Seite des Blogs separat angezeigt wird. Das sieht dann schnell nach “Spam” aus und wird folglich gelöscht. Ich hoffe auf Verständnis.
Werte Fahrgäste der Strecke Kiel – Lübeck,
am Wochenende 13./14.3. muss der Streckenabschnitt Kiel – Ascheberg gesperrt werden, da an einigen Bahnübergängen größere Bauarbeiten erforderlich sind. Es verkehren Expressbusse ohne Halt von Kiel nach Plön und zurück und Busse, die alle Zwischenstationen bedienen. Die genauen Fahrpläne sind einer Broschüre der Regionalbahn Schleswig-Holstein aufgeführt, die hier heruntergeladen werden kann. Wir bedauern die mit dieser Streckensperrung verbundenen Unannehmlichkeiten.
Liebe Leser,
auch wir sind über die Verzögerungen bei der Inbetriebnahme des Haltepunktes Gartenholz nicht glücklich.
Das lang anhaltende Winterwetter ist hierbei ein geringeres Problem.
Das gesamte Inbetriebnahmeverfahren wurde im Zuge des nun anzuwendenden EU-Rechts umstrukturiert. Die Verantwortlichkeiten haben sich z. T. verschoben. Für einzelne Bestandteile der Verkehrsstation müssen Zertifikate darüber vorgelegt werden, dass sie EU-konform sind. Ein Beispiel: Es werden digitale Schriftenanzeiger auf den Bahnsteigen angebracht, die den Fahrgast Verspätungen anzeigen und ansagen. Für diese Anlage muss mit einem Zertifikat nachgewiesen werden, dass die Ansagen laut und deutlich genug sind und den Anforderungen an die Barrierefreiheit entsprechen. Zum Teil sind diese Zertifikate noch nicht ausgestellt, zum Teil entsprechen die Produkte auf dem Markt auch noch nicht den gestellten Anforderungen.
Das Schwierige in Gartenholz ist, dass die Station erst neu eröffnet wird. Bei Modernisierungsarbeiten an bereits vorhandenen Bahnhöfen werden die neuen EU-Genehmigungsprozesse unter „rollendem Rad“ durchgeführt und haben daher keinen direkten Einfluss auf den Betrieb. Bei Ahrensburg-Gartenholz müssen jedoch alle Genehmigungen vorliegen, bevor die erstmalige Inbetriebnahme erteilt wird.
Aufgrund dieser Schwierigkeiten bleibt der Inbetriebnahmetermin vorerst offen.
Zu den Kosten: die Stadt Ahrensburg hat sich bewusst für ein attraktives Gestaltungskonzept entschieden, welches von den Standards abweicht (z. B. Dächer in Form eines Blattes). Dementsprechend mehr engagiert sich die Stadt auch finanziell an dem Bau der Station. Hinzu kommt, dass Ahrensburg nicht wenig für den Grunderwerb aufbringen musste, die in die Gesamtkosten des Projektes mit eingerechnet sind.
Hier die letzte Presseinformation zu diesem Thema.
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